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Google Play Store als primäre Quelle für Android-Malware

Last updated on Dezember 16, 2020

Seit längerem ist bekannt, dass Android nicht zu den sichersten Plattformen gehört. Überraschend ist dann aber doch, dass der überwiegende Teil der Malware-Infektionen auf Android-Geräten direkt aus dem offiziellen Play Store von Google stammt. Mitarbeiter der Norton Lifelook Research Group und des IMDEA Software Institute haben die Installation von 34 Millionen Android-Apps auf mehr als 12 Millionen Endgeräten untersucht. Dabei kam Überraschendes heraus.

Im Untersuchungszeitraum von Juni bis September 2019 wurden 7,9 Millionen unterschiedliche Android-Anwendungen installiert. Abhängig von der verwendeten Methode seien rund 10 bis 24 Prozent dieser Apps als Malware einzustufen, schreiben die Wissenschaftler in ihrer Studie „How Did That Get In My Phone? Unwanted App Distribution on Android Devices“ (PDF). Letztlich kommen sie zu dem Schluss, dass rund 67 Prozent der Malware-Infektionen auf Android-Geräten auf Apps aus dem Play Store zurückzuführen seien. Weitere 10 Prozent kämen aus alternativen App-Stores. Da diese jedoch bei weitem keine so große Rolle wie der Play Store spielen, sollte dieser weitere Infektionsweg keinesfalls verharmlost werden.

Google ist nichtsdestotrotz überzeugt, vieles richtig gemacht zu haben. Wie Zdnet schreibt, liege die sogenannte VDR-Rate bei nur 0,6 Prozent. Dabei handelt es sich um das Verhältnis von gefährlichen zu harmlosen Apps. Die Verteidigungsmaßnahmen gegen Malware seien daher als funktionierend einzustufen: „The Play market defenses against unwanted apps work“.

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